Gedanken zur “Staatenlosigkeit”

Ideen, gerade auch die Unvorstellbaren, können ein Eigenleben entwickeln, wenn nur genug Menschen an sie glauben und bereits durch ihre Zahl in die Lage geraten, die Meinungsbildung tätiger Schichten beeinflussen.

Die den bis zur Selbstverleugnung staatstreuen Deutschen als unerschütterlich geltende Gewißheiten wurden durch groteske politische Fehlentscheidungen hintertrieben.

Inzwischen ist es gar die Vernunft selbst, die von den “critical whiteness studies” infragegestellt wird – sie sei ein “Konstrukt des weißen Mannes” und daher feindlich gegen die “nichtweiße Welt” gerichtet.

Wahrheit besteht in abstrakten Überzeugungen niemals als solche, sondern wurde erst erzeugt, erdacht.

Demzufolge können Überzeugungen und “politische Wahrheiten” ohne weiteres auf den Kopf gestellt werden und höchst reale Auswirkungen entfalten – siehe den Durchmarsch des eigentlich komplett unsinnigen Gender-Mainstreaming oder der Gedanke, dem Rentenausfall mit Menschenersatz aus der Dritten Welt beizukommen.

Seit einigen Jahren kehrt sich die Zerstörung der Gewißheiten gegen die Zerstörer selbst, je brutaler der Widerstand gegen die globalistischen Ideologien verfolgt und mit konkretem Staatsinteresse verbunden wird, die mit der ursprünglichen Zielausrichtung der Freiheitlich-Demokratischen Grundordnung als Gewährleistung von Demokratie und Freiheit UND als Interessenvertretung des Deutschen Volkes nichts mehr zu tun hat.

Der eliminatorische Kreuzzug der “Antifa” gegen Volk und Heimat wird nunmehr auch von Parteien, Universitäten, der Behörden geteilt – fast scheint es, als würde die Verrücktheit, die in den “Autonomen Zentren” über viele Jahre ausgebrütet wird, nun zur Staatsraison der Bundesrepublik und die Verfolgung Andersdenkender in Wort und Tat ein edles, nicht mehr hinterfragbares Staatsziel.

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Die Antifa selbst ist ein Staat im Staate geworden.

Somit gilt die Erbitterung vieler (vormals unpolitischer) Menschen nicht nur den bekannten Verfolgergruppen wie Antifa, sondern dem Staat selbst, von dem keinerlei Schutz mehr zu erwarten ist, sondern bestenfalls Gängelung und materielle Auspressung, schlimmstenfalls Terror.

Eine der bekanntesten Infragestellungen, die in den Reihen der unpolitischen Bundesbürger größtenteils Befremden verursacht, jedoch in verschiedenen Spielarten zunehmend ins Meinungsbild des neuen Widerstands hineindrängt, ist die der völkerrechtlichen Ungültigkeit der Bundesrepublik bzw. sei diese nach 1990 aufgrund einer Gesetzeslücke im 2 + 4 Vertrag nurmehr eine eingetragene Firma im Frankfurter Handelsregister.

Die Verfassung des Deutschen Reiches sei nach wie vor gültig bzw. müsse erst wiederhergestellt werden, damit Deutschland als handlungsfähiges, souveränes Völkerrechtssubjekt wieder seinen Platz unter den wirklichen Nationen dieser Welt finden kann.

Hinter diesem Gedanken der etwas flapsig genannten BRD-GmbH-Bewegung steht jedoch zumeist keine Überzeugung von heuer noch gültigen verstaubten Gesetzestexten – was an sich absurd wäre, da rd. 70% aller UN-Staaten als solche nicht “wasserdicht” und unter haarsträubenden Umständen gegründet wurden – sondern die einfache Grundidee, sich von einem Staat loszusagen, der sich vom eigenen Volk abgewendet hat.

Es gibt, wie oben genannt, sehr viel absurdere Ideologien mit höchst realen Auswirkungen auf unser tägliches Leben. Wer von der Bundesrepublik als Souveränem Staat redet, muß nicht nur die Frage nach dem tieferen Sinn der volksfeindlichen Entscheidungen beantworten, sondern auch die tiefenstaatliche Verbindung zu CIA und NSA, die Anwesenheit amerikanischer Truppen in Deutschland, die WEIT über die “normalen” Verpflichtungen eines NATO-Mitgliedes hinausgeht.

Nein, die Bundesrepublik ist in der Tat kein “normaler” Staat wie andere auch, sie handelt wie ein Außengebiet der Vereinigten Staaten, als Hauptstützpunkt und Drehkreuz für amerikanische Kriege – und, im Falle Griechenlands, als Oberaufseher der “europäischen Einigung” nach dem Vorbild der USA.

Souverän ist anders – und es wäre in der Tat sogar sehr abseitig zu glauben, diese Tatsachen würden vom Volk NICHT hinterfragt und angefochten werden.

Dies geschieht seit einigen Jahren.

Alle großen Bürgerrechtsbewegungen ab 2014 nahmen die Idee der BRD-GmbH auf, ob nun verschämt oder offen, aber bereits 2012.

Je linker die Ausrichtung und Herkunft, umso unvermittelter wird der Bundesrepublik das Recht abgesprochen.

Zufall ?

Schlechtes Gewissen, indem auf die eigene Machtlosigkeit verwiesen und mit dem Finger nach oben gezeigt wird ? Nun, mit solchen Fragen werden sich irgendwann andere Stellen befassen zu haben.

Tatsache ist: Ein Gewissen was den Volksaustausch einmal befürwortet und Andersdenkende verfolgt hat, ist nicht mehr reinzuwaschen.

Niemals wieder.

Viele Deutsche, auch unter den heutigen Gewendeten, tragen ihren persönlichen Teil der Schuld.

Hinter der heutigen mitunter lächerlichen Erscheinungsform und Vertretern (Frühwald, Klaasen) der BRD-GmbH, der kritiklosen Hinwendung zu Putin und Rußland als selbstlos-helfender Hand, der mitunter verworrenden, widersprüchlichen und abschreckenden Paragraphenreiterei steckt daher ein beachtlicher zukünftiger Ernst.

Nicht Paragraphen, sondern das Verhältnis von Herkunfts- und Staatsvolk, von Nation zu Staat wird das Hauptthema der Zwanzigerjahre.

Jeder Bundesbürger wird sich entscheiden müssen, wem sein Dienst und Dasein gilt.

In einem gesamteuropäischen Blickwinkel, losgelöst vom Weltsozialamt, stellt sich zumindest die staatsrechtliche Situation etwas anders dar als in der einfachen Lehre von der deutschen Staatenlosigkeit.

Die heutige BRD ist ungeachtet der staatsrechtlichen Kriegsfolgen als in der Welt handelnder(!) Staat derart souverän bzw. nicht wie Schweden, obwohl beide Länder durch eine gänzlich unterschiedliche Staatsgeschichte gegangen sind.

Schweden blieb -wenigstens nach außen- neutral, während die deutsche Nation in ein Außengebiet der Siegermächte umgewandelt wurde und in heutiger Betrachtung 1990 nur die Besatzungszonen wechselten bzw. zu einer einzigen verschmolzen wurde, die seitdem die halbe Welt stumm und gehorsam versorgt wie einst die SBZ die Sowjetunion. Wohlgemerkt, nach dem schlimmsten Krieg der Weltgeschichte.

Theoretisch können sich unsere Nationen unabhängig machen, praktisch hängt ihr Fortbestand am Vereinten Westen.

Ein eigener Staatssinn wie noch den Vorgängerstaaten ist bei der BRD nicht ausgebildet, aber ist dies wirklich die Kernursache von Multikulti und des kommenden Absturzes in die Barbarei ?

Schweden ist eine altehrwürdige Nation mit einer überschaubaren Staatsgeschichte. Absolute Monarchie, Konstitutionelle Monarchie. Keine staatsrechtlichen Umwälzungen alle zwanzig Jahre, wie im 20. Jhd. in Deutschland geschehen.

Von “eigenen Interessen” reden die Staatslenker dieser Republik nur noch in Form des Standorts, wenn überhaupt. Eher spiegelt sich darin die Sorge um einen Ausfall der überalterten Turbinen eines Maschinenraums, von verfassungsmäßiger Verpflichtung “Dem deutschen Volke” hat man aus dem Mund von Merkel & Co. seit vielen Jahren nichts mehr gehört. In Schweden jedoch gilt genau dasselbe, ja sogar noch ungleich brutaler.

Linke Gruppen, Islam- und Migrantenverbände bilden dort eine tatsächliche Kampfeinheit gegen die einheimischen Schweden, im Namen des “Neuen Schwedens” begangene (und vom Staat gedeckte !) schwerste Verletzungen, Totschlag und Mord gegen Patrioten sind keine Seltenheit mehr.

Heuer befinden sich beide Länder in fast genau derselben Lage, Deutsche und Schweden stehen als Staatsvölker vor ihrer Einschmelzung in ein “Weltvolk” (daß es mit über 20 Millionen in D. und rd. 5 Millionen in Schweden tatsächlich gibt!) – d.h. der Staat gehört nicht mehr dem einheimischen Volk und das Volk muß sich etwas einfallen lassen, wenn es nicht von den Staatslenkern ausgetauscht werden will.

Die Anfechtung des ganzen Staatswesens ist ein verzweifeltes, jedoch möglicherweise sehr wirkungsvolles Mittel… jedoch nur dann, wenn andere Schwerpunkte als das Wühlen in Gesetzen gesetzt werden.

Die einheimischen Völker Europas werden sich zur Selbstermächtigung einfinden und ihren Staaten kündigen müssen, wenn sie dieses Jahrhundert überleben wollen – nicht wild und planlos, wie es nach anarchistisch-linken Leitbildern zu Chaos, Gewalt und Enthemmung führen soll.

Wir wollen kein Schlachten der Kulturen und keinen Staatsterror, sondern Selbstbestimmung und Frieden, in unserem eigenen Haus, von unserem eigenen Recht.

Es sind die natürlichen Selbsterhaltungstriebe des Menschen, die erst das Gerechtigkeitsempfinden, dann das Recht hervorgebracht haben und die Verantwortung, davon maßvoll und im Interesse des Friedens Gebrauch zu machen.

Das Recht zur Selbstbestimmung, das Recht der Bevorzugung des Eigenen.

Der eigenen Familie, des eigenen Glaubens, der eigenen Abstammung, des eigenen Volkes, der eigenen Kultur.

Und das Recht zur Verteidigung gegen all jene, die uns dies alles nehmen wollen.

Quelle: Infidels vom 15.07.2015 http://infidels-deutschland.de/

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