Kommen bald Strafzinsen und Bargeldverbot im Doppelpack?

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Der Leitzins der Europäischen Zentralbank ist so niedrig wie nie. Echte Geldvermehrung durch einfaches Sparen ist damit schon lange nicht mehr möglich – zusammen mit der Inflation kommt das bereits jetzt einer Enteignung gleich. Nun mehren sich Hinweise, dass viele deutsche Banken Negativzinsen verlangen wollen. Besonders brisant: Dies dauerhaft zu durchzusetzen, setzt ein Bargeldverbot voraus.

Wie der Geschäftsführer von Heubach Edelmetalle, Andreas Heubach berichtete, mehrten sich zuletzt die Goldkäufe von Bankangestellten „in gehobenen Positionen“. In solchen Kreisen glaube man bereits, dass es zu Negativzinsen auf Sparguthaben kommen wird. Angeblich sogar vor Ende 2015. Der Grund ist, dass der Leitzins der EZB auf historisch niedrigem Niveau ist.

“ Erste deutsche Banken, darunter die Commerzbank, hatte schließlich Ende vergangenen Jahres “Guthabengebühren” für Geschäftskunden und institutionelle Anleger angekündigt, um die Zins-Kosten zu überwälzen. Die WGZ-Bank, das Dachinstitut der deutschen Volksbanken und Raiffeisenbanken, spekulierte seinerzeit bereits über Negativzinsen für Normalsparer. Andreas Heubach befürchtet nun, dass neben dem Negativzins für Privatkunden auch ein Beschränkung des freien Bargeldsverkehrs droht. In den vergangenen Monaten gab es in den Medien bereits umfangreiche Berichte und rege TV-Diskussionen zum Thema Bargeldabschaffung“ so Goldreporter.

Heubach: “Um zu verhindern, dass man bei dem geplanten Negativzins als Anleger einfach das gesparte Geld vom Konto abhebt, wird dies einhergehen mit einem neuen Geldwäschegesetz (wahrscheinlich bis 1000€), wie es in Italien seit längerem und in Frankreich ab September der Fall sein wird. Außerdem ist ein leichtes Bargeldverbot zu befürchten, denn so darf nur noch in kleinen Bereichen bar gezahlt werden. Folge von beidem wird sein, dass keine Einzahlungen und Auszahlungen ohne Registrierung und Benennungen eines Grundes erlaubt sind.”

Dadurch wäre der deutsche Sparer zur Enteignung auf dem eigenen Sparkonto gezwungen, da ein Ausweichen in Bargeld kaum mehr möglich wäre. Desweiteren wäre er für Geheimdienste damit vollkommen transparent und alle Interaktionen und Interessen leicht einsehbar für interessierte Kreise. Erst Negativzinsen zu verlangen und schließlich, weil die Menschen den Negativzinsen ausweichen, ein schrittweises Bargeldverbot einzuführen, wäre ein Plan der durchaus funktionieren könne – wenn er nicht auf Widerstand aus der Bevölkerung trifft.

Quelle: http://www.neopresse.com vom 23.07.2015

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