Der globale Banken-Crash beginnt

Könnt ihr euch noch an den sogenannten Stresstest erinnern? An diese hochgelobte Aktion im Jahre 2014, um die europäischen Banken auf ihre Solidität zu prüfen? Ich hab damals den Artikel geschrieben: „Stresstest bestanden? Nein, die Eurozone ist pleite„. Darin zeigte ich auf, die Summe aller Kredite, die bei den Banken der Eurozone faul sind und womöglich verloren gehen, beläuft sich auf sagenhafte 879,1 Milliarden Euro!!! Die Finanzexperten, Wirtschaftsjournalisten und Politiker haben aber frohlockt und gesagt, es wäre alles wunderbar, niemand muss sich Sorgen machen. Ich kam aber zum Fazit: „Das bedeutet für mich, die Eurozone mit seinen Banken ist pleite, egal wie sie das Ergebnis des Stresstest schönreden!!!“ Und jetzt? Ich hatte recht. Die grösste Bank Deutschlands, die tragende Säule des deutschen Finanzsystems, das Finanzinstitut, dass man weltweit mit Deutschland verbindet, steht vor der Pleite!!!

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Die Situation ist so schlimm, Finanzvorstand Marcus Schenck musste die eigenen Mitarbeiter, die Kunden und die Aktionäre, in einer sehr ungewöhnlichen Aktion öffentlich garantieren, die Bank wäre noch zahlungsfähig und könnte seine Kredite und Zinsen zurückzahlen. Also, wenn diese sonst so überheblichen und arroganten Grossbänker das sagen müssen, dann ist Feuer unterm Dach. Noch ungewöhnlicher und ein Zeichen für den Notstand ist das Einschalten des deutschen Finanzvernichters Schäuble, der sagte, er „mache sich keine Sorgen um die Deutsche Bank“. Ha ha, wenn Politiker das sagen, dann ist genau das Gegenteil der Fall.

Für mich ist deshalb die Beteuerung von Schäuble, über die „Gesundheit“ der Bank, ein Grund für Alarm und nicht für Beruhigung. Von „bestandenen“ Stresstest 2014 innerhalb kürzester Zeit zum Pleitekandidaten??? Dann war ja dieser Test eine Lügenshow und hat gar nicht den Gesundheitszustand gezeigt. Wird Schäuble wieder auf Kosten der Steuerzahler die Banken retten?

Die Bankfurter Hauszeitung der Geldelite, die FAZ, hat sogar folgendes auf der Seite 1 der Mittwoch-Ausgabe unter der Überschrift „Deutsche Bank im Sturz“ geschrieben: „Was soll man von einer Bank halten, die Kunden und Investoren versprechen muss, dass sie sich in der Lage sieht, Kredite zurückzuzahlen? Wie solide ist eine Bank, die in nur einem Monat ein Drittel und im Laufe eines Jahres die Hälfte ihres Unternehmenswertes vernichtet?

Was man davon halten soll? Das fragen ausgerechnet die Presstituierten, die sonst immer die wahre Lage des Finanzsystems beschönigen und die Wahrheit vertuschen? Die nur noch Hofberichterstattung betreiben, Regierungssprecher sind und das pervertierte kaputte System verteidigen? Das wussten die ASR-Leser, wie ich oben aufgezeigt habe, schon lange. Ich habe nämlich damals geschrieben:

Das Problem mit den sogenannten Wirtschaftsjournalisten ist, sie können nicht lesen oder verstehen die Fachausdrücke und Zahlen nicht. Denn, wenn sie den Bericht der EZB „AGGREGATE REPORT ON THE COMPREHENSIVE ASSESSMENT“ richtig studiert und verstanden hätten, würden sie über den Zustand des Bankensystem der Eurozone ganz anders berichten. Nämlich, die Situation ist katastrophal, ja sogar beängstigend!!!

Aber die Täusche Bank, wie ich sie schon lange nenne, ist nicht die einzige, die grosse Probleme hat. Generell müssen die Zahlen der Banken jeden Kunden und Aktionär in Panik versetzen. Seit Anfang des Jahres, also nur in etwas mehr als einem Monat, haben die Credit Suisse 40 Prozent an Aktienwert verloren, die UBS fast 30 Prozent, die Societe Generale 31 Prozent, die BNP Pariba 28 Prozent, die Citigroup mehr als 27 Prozent, die Bank of America fast 28 Prozent und Morgan Stanley fast 25 Prozent.

Die grössten britischen Banken haben sagenhafte 52 Milliarden Euro an Aktienwert verloren. Standard Chartered 30 Prozent, Barclays 29 Prozent und HSBC 20 Prozent. Rekordhalter ist wie gesagt die Täusche Bank mit 42 Prozent!

Das ist ein globaler Banken-Crash!

Ist doch toll, wenn man für sein Rentenleben in Bankaktien investiert hat. Das angelegte Geld hat sich grösstenteils in Luft aufgelöst. Das haben aber die Experten der Finanzpresse uns immer wieder empfohlen, legt das Geld in Aktien an, am besten kauft Bankaktien. Ich habe aber immer gesagt, Geld in Papierwerte anzulegen, würde ich nicht tun und ich vertraue keiner Bank.

Zuletzt habe ich am Jahresanfang in meinem ersten Artikel davor gewarnt: „So gilt ab dem 1. Januar in der EU der ‚bail-in‘, also der legale Diebstahl der Guthaben, wenn eine Bank pleite ist … und es sind viele am Ende.

Die oben genannten Zahlen an massiven Wertverlust treibt den Investoren die Tränen in die Augen und sie fragen sich, wie gravierend und wie lange wird dieser globale Absturz anhalten? Von den sogenannten Experten wird die Begründung gebracht, es liege an den fallenden Energiepreisen, an der Verlangsamung der Wirtschaft in China und den „emerging markets“ – und an der Aussicht, die Europäische Zentralbank wird auch Minuszinsen demnächst beschliessen, so wie in Japan gerade geschehen und in Dänemark, Schweden und der Schweiz schon länger praktiziert.

Wie krank und pervers muss ein Finanzsystem sein, wenn den Bankstern nur Schuldenmacherei, Gelddrucken und Minuszins einfällt? Man wird bestraft, weil man Geld auf der Bank hat? Das ist Enteignung und Raub! Behaupten tun die kriminellen Zentralbanker, so soll der Konsum und die Wirtschaft angekurbelt werden, weil die Menschen das Geld ausgeben, statt zu sparen. Tun sie aber nicht. Die ganze Politik der Null-Zinsen hat nichts gebracht, nicht die Wirtschaft brummen lassen. Im Gegenteil, wir sind schon seit 9 Jahren in einer Rezession!

Diese von der realen Welt völlig entfernte Elite in ihren Elfenbeintürmen mit ihren Finanztheorien, checken gar nicht was läuft. Es ist genau umgekehrt. Weil es schon seit mehr als einem Jahrzehnt keinen realen Zuwachs an Einkommen gibt, wird eben nicht mehr ausgegeben und konsumiert. Man kämpft doch ums Überleben. Und wegen der Zinsen die bei Null liegen, wie soll die Altersversorgung funktionieren, wenn keine Rendite mehr erwirtschaftet wird? Also wird zurückgehalten und gespart.

Was jetzt zum Vorschein kommt, ist der Ausbruch der ganzen Krankheiten im System, welche die korrupten Politiker und gierigen Finanzkriminellen schon seit 50 Jahren mit Lug und Trug unterdrücken und nie kuriert haben. Die Probleme, die zur Finanzkrise 2007 geführt haben, wurden bis heute nicht gelöst, sondern nur übertüncht und in die Zukunft hinausgeschoben. 2016 wird möglicherweise das Jahr sein, wo sich die aufgestauten Konsequenzen kulminieren, das Erdbeben losgeht und der grosse Tsunami alles wegspült.

Ersteller: Freeman 10.02.2016

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