Planen Neocons Militärregime für die USA?

Es klingt wie ein Aprilscherz, ist aber keiner: wie verschiedene US-zionistische Medien berichten plant eine Gruppe reicher Großspender der Republikaner, die einstweilen anonym bleiben will, in diesem Jahr einen ranghohen Militär als US-Präsidenten zu installieren, und hat zu diesem Zweck bereits Strategen der Päsidentschaftskampagne von Bush angeheuert.

Tim Mak berichtete in der zionistischen Propaganda-Schleuder Daily Beast vor einer Woche, dass ein Dutzend Milliardäre planen, den US-General James Mattis zum Präsidenten zu machen. John Noonan, ein Wahlkampfgehilfe von Jeb Bush, der in das Projekt involviert sei, habe dazu gesagt:

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“Trump ist ein faschistischer Wahnsinniger und Hillary steht mit einem Bein im Knast. Das bedeutet, der Wahnsinnige kann gewinnen.”

Der ebenfalls in das Projekt der Installation eines ranghohen Militärs als US-Präsident involvoerte republikanische “Stratege” Rick Wilson wurde dazu mit folgenden Worten zitiert:

“In einem Moment, wo die amerikanische Politik links wie rechts umgestülpt wurde und wo die führenden Kandidaten beider Parteien kompromittiert sind, mag die Zeit reif sein, wo eine einzigartig qualifizierte, und einzigartig glaubwürdige Dritt-Parteien-Alternative wie General Mattis die Bühne einnehmen kann.”

Das Projektteam plane, General Mattis als unabhängigen oder Dritt-Parteien-Kandidat kandidieren zu lassen, schrieb Tim Mak weiter. Dabei sei die Chance zwar sehr klein, dass der General in der Präsidentschaftswahl im November zum US-Präsidenten gewählt würde, aber das Projektteam würde darauf bauen, dass der General wenigstens einige Bundesstaaten gewinnen kann und dadurch den auf den demokratischen und republikanischen Tickets laufenden Kandidaten es jeweils verwehren kann, bei den allgemeinen Wahlen eine Mehrheit von 270 Wahlmännern zusammenzubekommen, die für den Gewinn der Präsidentschaft nötig ist. Wenn keiner der Kandidaten die Mehrheit von 270 Wahlmännern zusammenbekommt, bestimmt der US-Kongress in freier Entscheidung darüber, wer US-Präsident wird. Und weil da das von den Großspendern unterstützte republikanische Establishment das Sagen hat, könnte das Projekt dann im Kongress General James Mattis als “Kompromiss” für das Amt des Präsidenten durchdrücken.

Ein Bericht macht noch keine Story. Doch am Montag machte sich auch der als CIA-nah bekannte prominente Journalist David Ignatius im Neocon-Kampfblättchen Washington Post (in deutscher Übersetzung bei der Wiener Zeitung veröffentlicht) dafür stark, einen ranghohen Militär zum US-Präsidenten, oder zumindest zum Präsidentschaftskandidaten der Republikaner, zu machen. David Ignatius nimmt Bezug auf den Artikel im Daily Beast, und empfiehlt, wenn, wie es zu erwarten sei, weder Donald Trump noch Ted Cruz beim republikanischen Nominierungsparteitag im Juli in Cleveland eine absolute Mehrheit haben, da dann, weil sowohl Trump als auch Cruz als Präsidenten inakzeptabel seien, stattdessen einen der ranghohen pensionierten US-Militärs James Mattis, Stanley McChrystal, Mike Mullen oder David Petraeus oder den früheren Chef des Geheimdienstausschusses Mike Rogers zum Präsidentschaftskandidaten der Republikaner zu küren.

Es ist nicht schwer zu erraten, wer hinter dem Projekt steht und warum: die Mafia. Die Israel Lobby und die hinter ihr stehenden Großspender fürchten in dem Fall, dass Trump, Cruz oder Sanders Präsident wird, um ihre Macht und darum, dass der neue Präsident nicht mehr alles, einschließlich aller militärischen Mittel dafür einsetzen wird, um den nahen Osten im israelischen Sinne zu gestalten und das zionistische Regime in Tel Aviv vor den Folgen seiner Apartheidspolitik zu schützen. Mit einer Präsidentin Clinton wäre die Mafia zwar zufrieden, doch ihre Kandidatur kann jeden Moment platzen, falls sie in der Affäre um ihren E-Mail-Server plötzlich wegen Geheimnisverrats und Meineides angeklagt wird.

Was in beiden Medienberichten über das Projekt zur Installation eines Militärs als US-Präsident natürlich fehlt, ist die Methode, mit der so etwas üblicherweise der Bevölkerung schmackhaft gemacht wird, nämlich die Strategie der Spannung. Wenn es in den nächsten Monaten reichlich Gewalt und Terror in den USA gibt, dann wird die Bevölkerung sich nach jemandem sehnen, der für Sicherheit sorgt. Und wer könnte das besser als ein General? So dürfte der Plan des Projektes zur Installation eines Militärs als US-Präsident insbesondere vorsehen, in den USA mit False-Flag-Terror und Unruhen Panik zu schüren, vor Allem wenn Trump und Sanders sich jeweils als Präsidentschaftskandidaten durchsetzen sollten.

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