Der Apfel ist faul – Globale Wirtschaftskrise und Kriege stehen vor der Tür

Die Berichte über die Zahlen des ersten Quartals 2016 der amerikanischen Konzerne sind eingetroffen und sie verheissen nichts gutes. Am Dienstag hat Apple die Finanzwelt mit einem Umsatzverlust von 7,4 Milliarden Dollar schockiert. Das ist ein erstaunlicher Absturz und ist der erste den Apple im Jahresvergleich seit 2003 zu verzeichnen hat. Die Finanzexperten haben einen Rückgang erwartet, aber nicht in dieser Grössenordnung. Bereits vergangene Woche haben wir erfahren, Google und Microsoft haben ihre Umsatzziele für das erste Quartal nicht erreicht. Jetzt sind sogar die Vorzeigeunternehmen und grössten amerikanischen Tech-Firmen betroffen. Wie von mir schon länger vorhergesagt, die US-Wirtschaft und auch die Weltwirtschaft verzeichnen einen dramatischen Rückgang.

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Bisher war Apple ein Fels in der Brandung und hat auch bei der letzten Rezession keinen grossen Umsatzrückgang erleben müssen. Aber jetzt ist alles anders. Der Hype und die Party ist vorbei. Apple meldete nur 50,6 Milliarden Dollar Umsatz für das erste Quartal 2016 im Vergleich zum gleichen Zeitraum vergangenes Jahr von 58 Milliarden. Dieser Rückgang hat viele Leute aus ihrer Traumwelt aufschrecken lassen. Der weltweite Wirtschaftsrückgang zeigt sich an den Verkaufszahlen des iPhone. Im ersten Quartal hat Apple 16 Prozent weniger iPhones verkauft als im ersten Quartal 2015. Es handelt sich um den ersten Verkaufsrückgang von iPhones überhaupt.

Als die Meldung über diese schlechten Zahlen die Märkte traf, verlor die Aktie von Apple sofort massiv an Wert. Laut einer Berechnung hat Apple 43 Milliarden Dollar an Marktwert seit der Ankündigung von schlechten Zahlen verloren. Ähnlich erging es den Aktien von Twitter, nachdem die High-Tech-Firma enttäuschende Zahlen verkündete. Bisher hat Twitter gar keine Gewinne erwirtschaften können und verbrennt Geld wie verrückt. Aber es sind nicht nur die IT-Konzerne denen es schlecht geht, auch die Hersteller von Konsumware sind betroffen. So hat zum Beispiel Whirpool, einer der grössten Hersteller von Haushaltsgeräten, einen Umsatzrückgang von sagenhaften fast 30 Prozent im ersten Quartal erlebt.

Offensichtlich haben die Konsumenten kein Geld sich neue Geräte anzuschaffen, weltweit und nicht nur in den USA. Man sieht es auch an den sehr tiefen Frachtraten und an den Rohstoffpreisen, die Weltwirtschaft geht massiv zu zurück und die nächste globale Wirtschaftskrise steht bereits vor der Tür. Gleichzeitig läuft aber Barack Obama herum, wie gerade in Hannover während der Messe, und verkündet, er hätte die Welt vor einer Krise gerettet. Er behauptete sogar, unsere Welt durchlebt die friedlichste Zeit ihrer Geschichte. Es gebe zwar nach wie vor viel Leid und Kummer, aber die Menschen hätten das Glück, dass sie in nie da gewesenem Wohlstand und Frieden leben könnten.

Als ich seine Worte hörte habe ich mich mit Kopfschütteln gefragt, auf welchem Planeten lebt dieser Typ? Der lügt doch wie gedruckt. Genau das Gegenteil ist der Fall. So viele Kriege und Konflikte, so viel Zerstörung und Elend, so viele Menschen in Not und deshalb auf der Flucht, gab es schon ewig nicht mehr. Wo man hinschaut, ob Afghanistan, Irak, Libyen, Syrien, Jemen, überall herrscht Krieg. Oder was ist mit der Ukraine? Seitdem vom Westen inszenierten gewaltsamen Putsch versinkt das Land in totale Armut und Chaos. Auch die südeuropäischen Länder haben durch die Eurokrise ihren Wohlstand verloren. Fragen wir doch die Griechen, wie gutes es ihnen geht?

In Frankreich finden jeden Tag gewaltsame Demonstrationen wegen der Verschlechterung der Einkommenssituation statt. Die Arbeitslosenzahlen haben einen Rekordwert erreicht. Obwohl die Zentralbanken weltweit die Zinsen auf Null reduziert haben, sogar ins Minus in einigen Ländern, und gleichzeitig Billionen drucken und verteilen, stottert der Wirtschaftsmotor. Sie haben ihr Pulver verschossen und trotzdem bringt es nichts. Das einzige was passiert ist, die Verschuldung ist noch extremer wie vorher und eine gigantische Superblase an Derivate hat sich gebildet. Die grösste Blase der Geschichte beginnt zu platzen, nur diesmal haben die Regierungen und Banker kein Rezept mehr, um den Zusammenbruch aufzuhalten.

Wegen der Null-Zins-Politik der EZB werden sowieso viele Banken und Sparkassen im Euroraum ihre Schalter schliessen müssen. Die sind schon länger massiv in der Krise. Dann laut neuester Studie der britischen Rowntree Foundation vegetieren 668’000 Haushalte in Grossbritannien unter dem Existenzminimum herum. Das sind 1,252 Millionen Menschen und davon 312’000 Kinder. Sie müssen zwischen „heating“ and „eating“ wählen, zwischen einer warmen Wohnung und Essen auf dem Tisch. Die Armut ist auch auf der britischen Insel enorm gestiegen. So viel zum Glück im „nie da gewesenen Wohlstand“ in der EU.

Um von der bevorstehenden grossen Depression abzulenken werden Feinde im In- und Ausland erfunden, werden Bedrohungen an die Wand gemalt, wird aggressiv militärisch gegen Russland und China vorgegangen. Beim Minigipfel in Hannover mit Obama, Renzi, Cameron, Hollande und Merkel wurde von Deutschland gefordert, es soll sich stärker bei der militärischen Abschreckung gegen Russland engagieren. Die Bundeswehr soll sich signifikant an der geplanten Stationierung von NATO-Einheiten an der Ostgrenze zu Russland beteiligen. Obama erwartet demnach Truppen und Kriegsgerät für die NATO-Präsenz in den baltischen Staaten, Polen und Rumänien von Deutschland.

Gleichzeitig verlangte Obama, die Sanktionen gegen Russland zu verschärfen, was hauptsächlich der deutschen Exportindustrie schadet. Für was soll das gut sein? Doch nur um Russland noch mehr zu provozieren. Noch mehr militärisches Gerät und Soldaten nach Osten zu schicken hat doch nur einen Sinn, Washington will Krieg mit Russland. Und mit China, denn auch auf dieser Seite der Welt rüsten die USA massiv auf und fahren Kriegsgerät vor der Nase der Chinesen herum. US-Kriegsminister Ash Carter sagte, die US Navy wird verstärkt im chinesische Meer patrouillieren um „die Freiheit der Navigation“ zu sichern.

Das ist die neueste Ausrede des Pentagon. Dabei geht es um Hegemonie und Weltbeherrschung und nicht um die „Freiheit der Navigation“. Chinas Verteidigungsministerium sagte dazu: „Die Vereinigten Staaten militarisieren das Südchinesische Meer im Namen der Freiheit der Navigation und des Überflugs, bedrohen dabei die Souveränität und Sicherheit der Küstenländer und zerstört den Frieden und die Stabilität.“ Da die USA wirtschaftlich an der Wand stehen und am Ertrinken sind, schlagen sie militärisch wie wild um sich und nehmen eine Konfrontation mit Atommächten in Kauf.

Der neue designierte Kommandeur aller NATO-Streitkräfte in Europa, US-General Curtis Scarpotti, der Breedlove ablösen soll, sagte vor einer Senatsanhörung in Washington am vergangenen Donnerstag, Russland muss eine „starke, klare und einheitliche“ Botschaft erhalten, was passieren wird, wenn ihre Flugzeuge die Linie überqueren, indem sie US-Kriegsschiffe und Flugzeuge gefährden, die legal operieren. Was er vergessen hat zu sagen, wo das US-Militär „legal“ operiert, nämlich unmittelbar vor der Küste Russlands und den Marinebasen dort. Was haben die Amerikaner überhaupt in der Ostsee und im Schwarzen Meer zu suchen? Was haben sie vor der Küste Chinas zu suchen?

Offensichtlich wollen sie einen Konflikt auslösen, um dann wieder der Welt sagen zu können, schaut her, wir sind angegriffen worden. So wie damals im August 1964, als das Pentagon behauptete, nordvietnamesische Schnellboote hätten zwei US-amerikanische Kriegsschiffe mehrmals ohne Anlass im Golf von Tonkin vor der vietnamesischen Küste beschossen. Dabei war gar nichts passiert und der Vorfall frei erfunden. Präsident Johnson verkündete im TV dann diese Lüge über einen Angriff und begründete damit den Vietnamkrieg. Die bewusste Falschdarstellung wurde zum Durchsetzen ihres seit 1963 geplanten direkten Kriegseintritts benutzt.

Die Vereinigten Staaten brauchen immer einen Krieg. Ohne dem funktioniert ihre perverse Wirtschaft und Gesellschaft nicht. Seitdem es die USA gibt, seit dreihundert Jahren, gab es nur vier Jahre wo kein Krieg von Washington irgendwo auf der Welt geführt wurde, sonst in jedem Jahr!!! Praktisch alle wurden mit Lügen oder selbst inszenierten Angriffen begründet. Die False Flag von 9/11 und die nicht existierenden Massenvernichtungswaffen von Saddan Hussein sind nur einige Beispiele für erfundene Kriegsgründe. So lenkt man die amerikanische Bevölkerung von den wahren internen Problemen ab und hält sie in Dauerangst.

Viel zu lange hat das US-Regime und überhaupt die Finanzelite mit Hilfe der kontrollierten Medien die wahre wirtschaftliche Situation kaschiert und falsch dargestellt. Die ganzen Sprechpuppen und sogenannten Finanzexperten in der Presse und im TV sind doch nur bezahlte PR-Agenten, die alles rosig malen und die Menschen für dumm verkaufen. „Man kann alle Menschen für einige Zeit belügen. Einige Menschen kann man auch für alle Zeit belügen. Aber man kann nicht alle Menschen für alle Zeit belügen“ – Abraham Lincoln. Die neuesten Zahlen von Apple und andere US-Konzerne zeigen die Wahrheit über den Zustand. Der Apfel ist faul!

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Interessant in diesem Zusammenhang ist folgendes: Wikipedia hat den Eintrag über alle verdeckten Umstürze der Vereinigten Staaten gelöscht. Diese Auflistung aller von der CIA durchgeführten „Regime Change“ gab es seit 2009. Jetzt gibt es die Seite nicht mehr, nur noch im Archiv der Wayback Machine, wie unter diesem Link zu sehen. Wer will die kriminelle Geschichte der US-Geheimdienste und in welchen Ländern sie überall einen Putsch organisierten haben in einem schwarzen Loch verschwinden lassen?

Quelle: Mittwoch, 27. April 2016 von Freeman
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